VORSCHAU FRÜHJAHR / SOMMER 2026

 


 

JÄNNER

 

 

Graziella Rossi & Helmut Vogel

VATERGESICHT ÜBER MEINEM LEBEN

Der Briefwechsel von Sigmund Freud und Lou Andreas-Salomé

 

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Termine: 24. / 25. Jänner 2026, 19 Uhr

 

Sigmund Freud und Lou Andreas-Salomé waren einander in Freundschaft und tiefem Respekt verbunden. Der Briefwechsel begann 1912 mit der Bitte der Lou Andreas-Salomé, für eine psychoanalytische Ausbildung zu Freud nach Wien kommen zu dürfen. Er ist ein fesselndes Zeugnis von frühen psychoanalytischen Inhalten, literarisch-kulturellen Betrachtungen und zeitgeschichtlichem Geschehen. In einer szenischen Lesung lassen Graziella Rossi und Helmut Vogel den Originalwortlaut von Lou Andreas-Salomé und Sigmund Freud ertönen.

 

Stimmen: Graziella Rossi, Helmut Vogel

 

 

 

FEBRUAR

 

 

Der Jodlklub

MAIN MOUNTAIN

Jodeln mit Witz und Ironie

 

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Termine: 11. / 12. Februar 2026, 19 Uhr

 

Im Jahr 2011 beschlossen die drei Auslandsösterreicherinnen Elisabeth Gabriel, Liese Lyon und Johanna Milz in Frankfurt am Main das österreichisch-alpenländische Kulturgut des Jodelns zu pflegen und in die Welt zu tragen. Der Jodlklub ward geboren. In ihrem a capella-Gesang konzentrieren sie sich auf die Unmittelbarkeit und Kraft der traditionellen Melodien und entstauben das Jodeln durch immer neue Performance-Ideen. Eine Auffrischung des Jodl-Konsums tut auch hierzulande gut!

 

Jodln, Gesang: Elisabeth Gabriel, Liese Lyon, Johanna Milz

 

 

 

Alfred Komarek

DIE ÄUSSERLICHKEITEN SIND ALSO VOM TISCH

Buchpräsentiation & Lesung

 

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Termin: 19. Februar 2026, 19 Uhr

 

Alfred Komareks postum erschienener Band Die Äußerlichkeiten sind also vom Tisch umfasst „Texte aus nah und fern“ aus den 1980er- und 1990er-Jahren, die in diversen Zeitschriften und Kunstperiodika abgedruckt wurden. Komareks erzählerische Bandbreite wird darin ebenso deutlich wie seine Liebe zu seinem Grätzl, dem Servitenviertel, dem er in der Serie „Neues vom Hieb“ ein poetisches Denkmal setzt. Es liest der Schauspieler Helmut Bohatsch; Helmut Neundlinger und Gerhard Ruiss, die Herausgeber des 2025 in der Literaturedition Niederösterreich erschienenen Buchs, kommentieren die Texte.

 

Lesung: Helmut Bohatsch
Gespräch: Helmut Neundlinger, Gerhard Ruiss

 

Unterstützt von der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich in Kooperation mit dem Archiv der Zeitgenossen (Universität für Weiterbildung Krems)

 

 

 

 

Friedrich Dürrenmatt

ROMULUS DER GROSSE

Welttheater im Tischformat

 

romulus

 

Termine:
24. / 25. / 27. / 28. Februar 2026, 19 Uhr
1. März 2026, 19 Uhr

 

Friedrich Dürrenmatt nennt sein 1980 überarbeitetes Stück „Eine ungeschichtliche historische Komödie in vier Akten“. Sein Romulus ist denn auch an der Hühnerzucht mehr interessiert als an Staatsangelegenheiten – und das mit gutem Grund, wie er überzeugend erklärt. Dürrenmatt ist damit eine unterhaltsame Parabel auf die unterschiedlichsten Haltungen zum Thema Weltpolitik gelungen. Die Aktualität der Thematik ist frappierend.

 

Figurenspiel: Katarina Csanyiova, Walter Kukla, Andreas Pronegg
Musik: Anna Clare Hauf
Bühne, Figuren: Roman Spieß
Kostüm: Astrid Grondinger
Technik: Kolja Meierhofer
Regieassistenz: Lucie Mohme
Idee: Julia Reichert
Dramaturgie: Alexandra Millner
Regie: Tanja Ghetta

 

 

 

MÄRZ

 

 

Antonio Fian

MAKÓNI AWÓSSA

Dramolette

 

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Termine: 18. / 19. / 20. / 21. / 22. / 26. / 27. März 2026, 19 Uhr

 

Seit mehr als 30 Jahren schreibt Antonio Fian Dramolette, in denen er sich an der Tagespolitik abarbeitet oder Gewohnheiten der Zeitgenossenschaft unter die Lupe nimmt. Allen Dramoletten gemeinsam ist das Thema Sprache, an deren Ge- und Missbrauch die Menschen zur Kenntlichkeit entstellt werden – und zwar auf überaus humorvolle Weise.

 

Figurenspiel: Katarina Csanyiova, Walter Kukla, Lisa-Marie Bachlechner
Musik: Martin Zrost
Werkstatt: Roman Spieß
Technik: Kolja Meierhofer
Dramaturgie, Regie: Alexandra Millner

 

 

 

 

APRIL

 

Konrad Bayer

CHANSONS UND KOSMISCHES GEKNALLE

 

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Termine: 13. / 14.  April, 19 Uhr

15. April, 19 Uhr (ausverkauft)

 

Konrad Bayers unvollendeter Roman der sechste sinn und andere Texte gaben den Impuls für diese Verwandlung von Literatur in Musik, Schauspiel und Filmskizzen.

Stimme, Spiel: Johanna Orsini


Kompositionen: Paul Skrepek
Musik: Johanna Orsini, Marie Orsini-Rosenberg, Paul Skrepek
Video: Angela Christlieb

 

 

 

 

MAI

 

 

F. K. Waechter

DIE EISPRINZESSIN

Ein Lehrstück über die Liebe

 

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Termine: 2. / 3. / 4. / 5. / 13. / 14. Mai 2026, 19 Uhr

 

Des Teufels Großmutter steckt in einem Dornbusch fest und möchte befreit werden. Der König von Sizilien liegt davor in verzweifelter Sehnsucht nach der Eisprinzessin. Die Eisprinzessin sitzt auf der Spitze ihres Eisbergs und will von all dem nichts wissen. Aus diesen drei unterschiedlichen Bedürfnissen zaubert Waechter ein amüsantes wie poetisches Lehrstück über die Liebe und das Glück. Der Weg dahin ist wundersam, führt in die Hölle und auf das Meer, in fremde Kleider und Länder. Das Ziel scheint am weitesten entfernt, wenn es ganz nahe ist...

 

Erzähler: Wolfram Berger
Spiel: Katarina Csanyiova, Tanja Ghetta, Walter Kukla
Komposition, Klavier: Bartolo Musil
Bilder, Figuren: Julia Reichert, Ahmed Awad, Karin Bayerle, Mike Wanzenböck
Kostüm: Burgis Paier
Technik: Kolja Meierhofer
Dramaturgie: Alexandra Millner
Regie: Thomas Reichert

 

 

 

 

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JULIA REICHERT (1950 – 2024)

Julia Reichert
© Franziska Helmreich